Tipps zum Rauchstopp

  • Wählen Sie einen bestimmten Tag X aus, ab dem Sie nicht mehr rauchen wollen. Dies kann zum Beispiel ein Geburtstag, ein Fest oder Ihr Ferienbeginn sein.
  • Informieren Sie Freunde, Familie, Kolleginnen und Kollegen über Ihren Entscheid, damit sie Sie unterstützen können.
  • Sie können versuchen, sich mit Hilfe von komplementärmedizinischen Methoden das Rauchen abzugewöhnen. Geeignet sind zum Beispiel Akupunktur oder autogenes Training.
  • Falls Sie eine schwere Abhängigkeit vom Rauchen entwickelt haben, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt. Er kann Ihnen bei der Entwöhnung helfen, zum Beispiel mit einer Nikotinersatztherapie (Nikotin-Kaugummi, -Tabletten, -Pflaster oder Nikotininhaler). Neuere Medikamente (wie Zyban oder Champix), die allerdings alle rezeptpflichtig sind, erhöhen Ihre Chance, langfristig erfolgreich Ex-Raucher zu werden und bleiben zu können.
  • Geben Sie Acht, dass Sie während der Entwöhnungszeit genügend schlafen, sich körperlich betätigen und sich bewusst entspannen.
  • Setzen Sie sich eine persönliche Belohnung in Aussicht, wenn Sie es schaffen, vom Rauchen loszukommen.

Tipps von Tag zu Tag

  • Rauchen Sie die erste Zigarette so spät wie möglich: Wenn Sie Lust auf eine Zigarette haben, dann zünden Sie sie nicht sofort an, sondern warten Sie fünf Minuten.
  • Suchen Sie „Ersatzhandlungen“: Trinken Sie statt zu rauchen ein Glas Wasser, lesen Sie die Zeitung oder machen Sie ein paar Kniebeugen.
  • Beschäftigen Sie die Hände und Mund mit anderen Objekten als mit Feuerzeug und Zigarette: Kauen Sie Kaugummi oder lutschen Sie zuckerfreie Bonbons; spielen Sie mit einem Gummiband oder einem Geduldspiel.
  • Stecken Sie das Geld, das Sie nicht für den Kauf von Zigaretten verwenden, in eine durchsichtige Sparbüchse. So sehen Sie immer, wie viel Sie dank dem Rauchstopp sparen. Stellen Sie sich vor, was Sie mit diesem Geld kaufen werden oder wem Sie ein Geschenk machen wollen.
  • Belohnen Sie sich für jeden rauchfreien Tag!