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Rauchen und Gefässkrankheiten
In der Schweiz raucht knapp ein Drittel der Bevölkerung. Von diesen Rauchern sterben jährlich mehr als 9'000 Personen vorzeitig an den Folgen des Rauchens. Diese Folgen zeigen sich zumeist als Herz-Kreislauf-Krankheiten (bei 41 Prozent). Personen, die Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Krankheit aufweisen (Bluthochdruck, abnorme Blutfettwerte etc.), die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben oder die DiabetikerInnen sind, tragen darum ein besonders hohes Risiko, wenn sie rauchen.
Aufhören bringt also nur Vorteile
Informationen, Tipps und wichtige Adressen helfen, den Rauchstopp erfolgreich umzusetzen.
| Seit 2007 führt die Schweizerische Herzstiftung im Rahmen des Nationalen Rauchstopp-Programms ein Fortbildungsprojekt. Dieses Projekt unterstützt die Fachärztinnen und Fachärzte sowie die nicht-ärztlichen Fachpersonen in der Beratung von Diabetes- und Herz-Kreislauf-Kranken. |
| Ziel des Projektes ist es, dass Personen mit erhöhten kardiovaskulären Risiken oder Gefässkrankheiten (inkl. Diabetes) von den betreuenden Fachleuten systematisch auf ihr Rauchverhalten angesprochen und in der Raucherentwöhnung unterstützt werden. Die Fachleute und Fachärzte werden in Kursen, Workshops und Tagungen spezifisch fortgebildet, und sie erhalten wissenschaftliche Literatur, kostenlose Broschüren und Beratungsunterlagen. |
| Die Projektleitung liegt bei Anne-Katharina Burkhalter in der Schweizerischen Herzstiftung, begleitet von einer Experten-Kommission unter Direktion von Prof. Jacques Cornuz, Lausanne. |








